Richtige Ernährung und Lebensmittel für Babys

Welche Lebensmittel und welche Ernährung ist mein Baby am besten geeignet?
Das Baby entwickelt seinen Geschmackssinn schon im Mutterleib.
Die Entwicklung Ihres Babys im Mutterleib ist bereits ab der 24.
Schwangerschaftswoche so weit voran geschritten, dass es Geschmacksunterschiede feststellen kann. Sie können nun durch Ihre Nahrungsaufnahme maßgeblich den Geschmack des Fruchtwassers und somit die Vorlieben Ihres Babys prägen.



Das bedeutet jedoch nicht, dass die Vorlieben des Babys allein durch die Ernährungsgewohnheiten der Mutter beeinflusst werden. Schon vor der Geburt können Babys zwischen süß, salzig, sauer und bitter unterscheiden. Sie wissen instinktiv, dass süße Nahrung ihnen die notwendige Energie liefert, die sie zum Leben brauchen, während ein bitterer Geschmack auf verdorbene Lebensmittel hinweist, von denen sie lieber die Finger lassen sollten.

Alles in den Mund
In der weiteren Entwicklung Ihres Babys sind es nicht nur Lebensmittel, die auf der Zunge landen. Das Baby greift nach allem, was sich in seiner Umgebung befindet – und steckt es sich in den Mund. Dadurch schult es seine Sinne und bekommt einen erweiterten Begriff von verschiedenen Materialien, mal weich, mal hart oder gar flüssig…

Wie entwickelt sich der Geschmackssinn weiter?

Die vorgeburtlichen Vorlieben sind tatsächlich noch sehr wandelbar und durchlaufen verschiedene Phasen, welche zum Beispiel durch spätere Erfahrungen geprägt werden. Ist dem Kind ein Mal schlecht geworden, nachdem es beispielsweise Spinat gegessen hat, isst es ihn womöglich nie wieder.

Kaffee dagegen ist ein Beispiel für positive Gewöhnung. Kaum ein Kind wird freiwillig an einer Kaffeetasse nippen wollen, auch wenn es sich im späteren Leben vielleicht kaum noch vorstellen wird, ohne ihn aus dem Haus zu gehen.

Wie kann ich als Mutter den Geschmackssinn meines Babys prägen?

Was im Mutterleib noch ganz einfach ist, kann Sie spätestens nach dem Absetzen der Muttermilch vor eine neue Voraussetzung stellen. Wichtig dabei ist, dass Sie sich und Ihrem Baby bei dem Übergang zur Beikost keinen Druck machen, denn Essen soll in erster Linie Freude bereiten. Dabei können Babys richtige Feinschmecker sein.

Versuchen Sie einfach, das richtige Gemüse zu finden, probieren Sie alles aus und seien Sie kreativ. Es gibt durchaus Säuglinge, die eigens pürierte Nahrungsmittel bevorzugen und wieder andere, die nur Gläschenware in ihren Mund lassen!